Schützenfest 2005
Schützenfest 2005
Vom 20.-22.8.2005 fand das jährliche Schützenfest der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Werl statt. Erstmals fungierte Ullrich Hüermann als neuer Brudermeister. Trotz des nicht ganz so schönen Wetters war der Besuch an allen drei Festtagen sowohl bei den Umzügen und Paraden, wie auch auf dem Festplatz an der Gänsevöhde sehr gut. Am Samstag wurde der Nachfolger für den scheidenden König Martin Hüermann ermittelt. Meinolf Siegert gelang es den Vogel aus dem neuen Kugelfang herauszuholen. Zu seiner Königin erkor er sich seine Frau Monika.
Am Sonntagmorgen fand das Schützenhochamt in der Propsteikirche statt. Erstmals spielten in diesem Jahr die Bergstadtmusikanten aus Rüthen. Diese Blaskapelle wurde uns von den Bremern empfohlen, da diese in den nächsten Jahren terminlich verhindert sind. Wir können nur sagen, das wir mit den Bergstadtmusikanten sehr zufrieden waren und uns schon auf das nächste Jahr freuen. Am Nachmittag fand die große Königsparade auf dem Marktplatz statt. Hierzu waren wieder viele Gastvereine aus den Vororten und der Näheren Umgebung gekommen.
Am Montagmorgen wurden die Toten aus den Kriegen am umgesetzten Ehrenmal mit einer Kranzniederlegung geehrt. Anschließend ging es wieder zu Gänsevöhde wo der traditionelle Montagsfrühschoppen stattfand. Auch hier war der Besuch der Bevölkerung und besonders der Geschäftsleute hervorragend. Am Nachmittag ging es auf dem Markt noch einmal karnevalistisch zu, da der neue König der noch amtierende Karnevalsprinz unserer Bruderschaft ist.
Am Dienstagabend fand der Muckentag unserer Kompanie bei Heinz und Anita Humpert statt. Hier wurde ein neues Muckenkönigspaar ermittelt. Nach hartem Kampf errungen Clemens Gerbens und Natascha Kühlemann die Königswürde. Sie lösen Bastian Hüermann und Anki Gerbens ab.
In diesem Jahr gab es noch eine Neuheit auf dem Fest. Nach langer Zeit hat Werl wieder Böllerschützen. Sie gaben vor dem Königsschießen und nach dem Königsschießen jeweils fünf Schüsse zu Ehren des alten bzw. neuen Königs ab. Auch am Sonntagmorgen gaben sie während des Hochamtes zur Wandlung fünf Böllerschüsse ab.